Forschungscafé – Dropout

• 16. Mrz 2026 • Forschungscafe, Pädagogische Hochschule Steiermark

Was sagt die Forschung zum Dropout in verschiedenen Phasen des Studiums und zum Berufs(quer)einstieg?

Im Gespräch mit Prof. Daniel Dulle, BEd MEd gibt Dr. Ulrich Heublein vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung spannende Einblicke in seine Forschung rund um das Thema Ursachen des Studienabbruchs sowie nicht kontinuierliche Studienverläufe. Außerdem stellt HS-Prof.in Mag.a Dr.in Corinna Koschmieder das Projekt „Should I Stay or Should I Go“ vor, das sich gezielt mit Dropout-Ursachen im Lehramtsstudium beschäftigt.

Im Fokus des Gesprächs stehen unter anderem spezifische Herausforderungen, Dropout-Phänomene in verschiedenen Studienrichtungen, Einflussfaktoren auf den Studienerfolg sowie Erkenntnisse aus der Forschung zum Studienabbruch im Lehramt. Dabei wird beispielsweise auf Einflussfaktoren auf den Studienerfolg eingegangen, die bereits vor der Hochschulbildung beginnen, sowie auf institutionelle Rahmenbedingungen. Dr. Heublein unterstreicht die Bedeutung der schulischen Vorbereitung, der Studienkompetenz sowie der Studienmotivation. Insbesondere werden hier auch die Berufstätigkeit während des Studiums sowie die Art der Studienbetreuung als entscheidende Faktoren angeführt. Diese Parameter können demnach sowohl positive als auch negative Effekte auf den Studienabbruch haben.

Das Forschungsprojekt „Should I Stay or Should I Go“, das am 13.03.2026 mit einer Kick-off-Veranstaltung startet, läuft über drei Jahre und bringt zahlreiche Institutionen zusammen, um eine umfassende Untersuchung der Dropout-Ursachen im Lehramtsstudium zu ermöglichen. Für dieses Konsortiumsprojekt, im Rahmen dessen sechs Dissertationen starten, kooperieren die Universität Graz, die Johannes-Kepler-Universität, die Alpe-Adria-Universität, die Private Pädagogische Hochschule Augustinum sowie die Pädagogische Hochschule Steiermark.

Die vielfältigen Fragen der Zuhörer*innen vor Ort unterstreichen die Relevanz und machen das große Interesse am Themenfeld sichtbar. Dabei wird auch die Komplexität von Forschung im Hinblick auf den Studienabbruch verdeutlicht.