Im Interview mit Katharina Tappauf spricht Sabine Baumer – Umweltpädagogin, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Lehrende in der Pädagog*innenbildung – darüber, was GFK im echten (Schul-)Leben bewirken kann. Nicht als Konzept. Nicht als Methode. Sondern als Haltung.
Sabine Baumer erzählt von ihrer Erfahrung und darüber, warum es so viel verändert, wenn wir aufhören, in Täter und Opfer zu denken – und stattdessen beginnen, wirklich hinzuschauen. Was passiert, wenn ein Kind ein anderes ausschließt und wir nicht sofort urteilen, sondern fragen: Was steckt dahinter? Sabine beschreibt, wie Zuhören – echtes Zuhören, ohne Vergleiche, ohne Ratschläge – Beziehungen trägt. In der Schule. Im Alltag. Und in Momenten, in denen das Leben bricht.
Sie spricht auch über einen persönlichen Schicksalsschlag und darüber, wie ihr die GFK dabei half in schweren Zeiten Klarheit und Dankbarkeit zu finden.
Sabine Baumer betont klar: GFK gehört in die Ausbildung und Weiterbildung allerLehrer*innen – nicht als Zusatz, sondern als Grundlage. Weil diese Haltung Lehrpersonen befähigt, mit sich selbst und anderen achtsamer, klarer und verbundener zu arbeiten.
